Archetypisches und Mustergültiges

Der Kultur Code von Clotaire Rapaille
Wer dieses Buch liest, wird vieles verstehen, was ihm bisher rätselhaft bleiben musste. Der Autor, ein nach New York ausgewanderter Franzose, liest auf Urprinzipien- bzw. Archetypenebene Kulturen.
Dabei erfahren wir, warum US-Amerikaner so sind, wie sie sind und so empfinden wie sie es tun. Und wir erfahren es auch von Franzosen, Engländern und Deutschen. Rapaille geht dabei fast wissenschaftlich vor, befragt Menschen zu bestimmten Themen in einem Drei-Stufenprogramm, mit dem Ergebnis, dass sich Geheimnisse in Serie lüften und ständig Schuppen von den Augen fallen. Das Buch ist eine andere tiefer gehende Gebrauchsanweisung für Amerika als sie Paul Watzlawick seinerzeit vorlegte.
Rapaille benutzt für seine entlarvende Psychodiagnostik einfache empirische Methoden, die sich sofort nachvollziehen lassen. Mit Urprinzipien-Kenntnis im Hinterkopf gelesen, sind die Ergebnisse sogleich auf andere Nationen und Fragestellungen übertragbar. Wer in dieser komplizierten Welt etwas verkaufen oder überhaupt nur bewegen will, wäre gut beraten, sich mit diesem Buch zu beschäftigen. So könnte man sich einiges ersparen und vieles verstehen. Plötzlich wird klar, warum ein bestimmter Präsidentschaftskandidat gar nicht gewinnen und ein anderer weit weniger intelligenter nie verlieren konnte.
Wer bewusst mit der Kultur seiner Wahl in Resonanz gehen will, um sein Leben auf die Reihe zu bekommen, wäre ebenfalls gut beraten, sein Urprinzipienverständnis von Rapaille schulen zu lassen oder man lernt gleich die Urprinzipien und damit das Leben verstehen.