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Projekte statt Projektionen

Das uns beherrschende Thema ist natürlich die Fertigstellung von TamanGa zu unseren traditionellen Oster-Fasten-Wochen. Wir hatten den Wettergott und das Glück auf unserer Seite und viele fleißige Hände, sodass es nun tatsächlich bald so weit ist. Selbst der Container aus Bali ist rechtzeitig eingetroffen und mit ihm viele schöne Figuren und gute Geister. Die offizielle Eröffnung ist an zwei Tagen, dem 12. April mit einem Vortrag von mir zu unserer Vision von TamanGa und einem anschließenden Konzert von Danjesch. Am 14. April ist ein Tag der offenen Tür, zudem uns der befreundete Kabarettist Bernhard Ludwig einen Abend (ab 20 Uhr) mit seinem neuen Programm (10 in 2) schenkt, den wir auch musikalisch ausklingen lassen. An diesem Tag können alle Interessierten von 12 Uhr mittags bis 12 Uhr nachts ansehen, was Rita und ihr Team aus dem alten Weingut gezaubert haben. Wir freuen uns auf Sie und bitten Sie, falls Sie vorbei schauen möchten, um Anmeldung zu den Konzerten, dem Vortrag und dem Kabarett-Abend. (TamanGa Center, info@taman-ga.at)

Vor allem aber sind wir – fast nebenbei - ins Sagen umwobene und Gerüchte umwehte Jahr 2012 eingetreten und haben dessen 1. Viertel schon fast geschafft. Hier in Gamlitz ist schon wieder und für einige Skeptiker wider Erwarten Frühling geworden. Tatsächlich scheint jetzt wegzubrechen, was an Altem nicht in Ordnung war und einiges an Problemen von Krankheitsanlagen über faule Kompromisse bis zu unlebendigen Beziehungen und Abmachungen aufzufliegen. Nicht nur der Euro schwächelt und „muss“ gestützt werden. An der Politik lässt sich ablesen, wie sich in dieser Zeit Probleme wohl nicht mehr lösen lassen: durch Flickschusterei und krumme Touren.

Der deutsche Ex-Bundespräsident Wulff hat es vorgemacht und ein deutliches Lehrstück in Sachen „Schicksalsgesetze“ geliefert. Da im Anfang alles liegt, war das Ende seines kurzen Gastspiels nicht überraschend. Schon zu Beginn hatte er vom Amt des Ministerpräsidenten nicht lassen wollen, bevor ihm nicht der Präsidentensessel sicher war. Zweimal bei der Wahl durchgefallen, schaffte er es nur mühsam auf den ersten Sessel der Republik durch kräftiges Anschieben und gegen den Wunsch des Volkes. Mit solchen Schwierigkeiten und entsprechender „Schiebung“ angetreten, hielt er sich nicht lange. Seine erste Rede war gut, aber schlecht vorgetragen, so dass auch der letzte merkte, dass sie wohl nicht ganz von ihm war. Immerhin bot er so eine schöne Illustration der Politiker-Projektionen auf die wissenschaftlichen Abschreiber der jüngsten Vergangenheit. Am meisten regten sich über den „Lügenbaron“ im Ministergewand wohl jene Polit-Kollegen auf, die sich regelmäßig ihre Reden schreiben lassen, wie wohl der Baron seine Doktor-Arbeit.

Aber bevor wir auf den an der Fülle der Peinlichkeiten gescheiterten Ex-Präsidenten projizieren und uns vielleicht noch über seine nun fällige Abfindung aufregen, die den relativ jungen Mann weich und ohne jeden weiteren Arbeitszwang ans Lebensende tragen dürfte, könnten wir auch genauer anschauen, worauf wir so sauer werden. Sicherlich wird Wulff von seiner ganzen Art her die fürstliche Apanage annehmen, falls sie ihm nicht zur Rufwahrung seiner Partei und der Politik im Allgemeinen über andere Wege zugesteckt wird. Und sein Ruhe-Geld wird natürlich all jene aufregen, die für viel mehr Arbeit viel weniger bekommen, also fast alle Ruheständler. Deren wütende Projektionen sind gut nachvollziehbar. Da bräuchte es schon viel Größe und noch mehr Verständnis des Polaritätsgesetzes, um Mitgefühl mit dem Gescheiterten zu entwickeln, der vom ersten Mann der Republik zum verachteten Vorteilsnehmer abgestürzt ist.

Schauen wir uns an, was dem Ex-Präsidenten so alles vorgeworfen wird, und was wir an seiner Stelle getan hätten. Wer würde nicht schon gleich am Anfang ähnlich gehandelt und einen guten alten Posten nur aufgeben haben, wenn der neue sicher ist? Wer würde nicht gern einen günstigeren Kredit annehmen, so er das Angebot bekäme? Wer sich nicht gern einmal von reichen Freunden komfortabel im Urlaub einladen lassen? Wer hätte etwas dagegen, wenn gut betuchte Freunde die gemeinsame Hotelsause begleichen? Wer würde schon – bei ähnlich langen Beinen wie beim deutschen Ex-Traum-Paar - der Fluggesellschaft die Chance verweigern, es einem ein bisschen bequemer zu machen? Wer lässt sich nicht gern und in jeder Hinsicht up-graden beziehungsweise aufwerten? Mit großer Leidenschaft wird hier vorgeworfen, was fast alle sehr gern ganz ähnlich gemacht hätten. Genau das nennt sich Projektion.

Und wer kennt nicht das Sprichwort „eine Hand wäscht die andere“ und hat sich schon davon leiten lassen? Insofern war und ist der Ex-Präsident ein wundervoll passender Spiegel der Nation, und war in geradezu beeindruckender Resonanz mit „seinem Volk“. Alle die auch schon mal geschnorrt hatten oder es jedenfalls gerne bei Gelegenheit täten, die gern auch einmal angebotene Vorteile im Sinne von Vorteilsnahme annehmen würden, hatten die Steine rasch zur Hand. Legten wir dagegen das Wort des Meisters „wer von euch ohne Schuld ist, werfe den ersten Stein“ zugrunde, wäre der Steinschlag wohl ausgesprochen gering ausgefallen. Gerade weil Wulff so in Resonanz mit den weit verbreiteten, aber wenig populären Charakter-Zügen der Mitbürger war, wurde er von den medialen Ober-Projizierern gnadenlos ge- und verjagt.

So hat der Ex-Präsident gar nichts getan, was nicht fast alle auch (nur zu gern) täten, wenn sie nur die Gelegenheit bekämen. Aber entweder haben sie sie wohl nie bekommen oder auch schon ausgenutzt, und in beiden Fällen macht es dem ungebildeten Geist Freude, jemand anderen dafür im Sinne von Projektion abzustrafen. So liefert die Politik wieder einmal ein deutliches Lehrstück in Sachen „Schattenprinzip“ unter reichlicher medialer Beteiligung.

Nun freuen wir uns auf Joachim Gauck, der den großen Vorteil hat, mit seinen Resonanzen viel entspannter und selbstverständlicher umzugehen. Herr Wulff hat einfach viel zu spät zugegeben, was jeder schon sofort gewusst oder geahnt hat, eben weil er es wohl genauso gemacht hätte. Das war ausgesprochen ungeschickt und erinnerte an die „Aufarbeitung“ der Missbrauchsprobleme der katholischen Kirche: Nur zugeben, was eh schon bewiesen ist und alles andere abstreiten. Das ist natürlich eine bekannte Taktik, die nicht nur viele Ehe-Partner aus eigener Praxis kennen und bei anderen gern aufdecken. All das mag man an sich eben nicht, und genau deshalb kann es sich da oben niemand leisten. Er wird sofort stellvertretend abgestraft, und immerhin sind die Spitzenpolitiker ja die Stellvertreter des Volkes. Und jemand anderen für ein eigenes Problem stellvertretend abzustrafen, macht einfach viel mehr (Schaden)Freude als eigene Schattenanteile zu konfrontieren. Projektion ist so viel leichter als Eigenverantwortung. Aber der größte Schatz liegt im eigenen Schatten und lässt sich nur dort heben.

Auf Joachim Gauck können wir uns jedenfalls freuen, vielleicht – hoffentlich - bringt er uns in Resonanz zu unseren helleren Seiten, unseren eigenen Träumen von Freiheit und solider, fairer Aufarbeitung schattenreicher Vergangenheit. Dafür steht er, und hoffentlich lassen wir ihn stehen und machen nicht weiter mit diesem Spiel der Schattensuche bei anderen. Denn da werden wir immer fündig, sofern das Opfer nicht erleuchtet ist und zu solch einem Präsidenten haben wir wohl einfach (noch) keine Resonanz. In diesem von allen als schwierig prognostizierten Jahr 2012 wären Projekte statt Projektionen gefragt und da gibt es noch viel zu tun.

Nun noch ein paar Nachrichten von unserer Arbeit:


Im Mai beginnt die Ausbildung zur Reinkarnations-Therapie. Von einigen seit Jahren sehnlichst erwartet und gefordert, sind noch keine 20 Teilnehmer zusammengekommen, was leider die Übungsmöglichkeiten sehr beschränkt. Da es in den nächsten Jahren keine Wiederholung geben wird, laden wir auch diejenigen ein, die noch nicht alle Voraussetzungen erfüllen, aber jedenfalls die Bilder-Ausbildung und die Therapie haben, sich gern zu melden. Wir wählen dann noch einige aus, denen wir diesen Schritt zutrauen.

APL läuft nach Deutschland und Österreich nun auch in der Schweiz an und erfreut sich dort zum etwas späteren Start sogar besonders großen Zuspruchs als die vielleicht einfachste und bequemste Form, zusammen mit Gleichgesinnten sein Weltbild zukunftsfähig zu machen.

Die „Peace-Food“-Welle:

Peace-Food“ hat – wie gehofft - begonnen, eine Welle in Gang zu setzen, die – über Mund-zu-Mund-Propaganda - noch immer wächst. Vielen Dank dafür! Im Augenblick erreicht sie monatlich über Bücher und Vorträge Tausende potentielle Umsteiger. Wir bewegen uns bereits auf 40 000 Bücher zu, wobei natürlich zu hoffen ist, dass jedes mehr als einen Leser findet. Eine einfache Idee dazu: Verleihen oder verschenken Sie „Peace-Food“, wenn Sie es ausgelesen haben. Das kostet nichts, freut andere und hilft Menschen, Tieren und der Erde. In den USA ist der Fleischkonsum aufgrund der China-Study, Jonathan Foers „Tiere essen“ und mit Hilfe so prominenter Neu-Veganer wie Ex-Präsident Clinton bereits dramatisch auf das Niveau der Siebziger Jahre des letzten Jahrhunderts gesunken. Nachdem wir den USA nicht nur, aber auch in der Ernährung schon so viel Unsinn nachgemacht haben, eröffnet sich hier die Chance, ihnen einmal etwas beispiellos Vernünftiges und ausgesprochen Gesundes für uns und die Erde mit all ihren fühlenden Wesen nachzumachen.

Gerade rechtzeitig ist die aktualisierte Version von
Richtig essen“ auf veganem Stand erschienen. Sie kann bei Weltbild und www.heilkundeinstitut.at (für € 5,99 (D), € 6,20 (A)) bestellt werden.

Leider haben wir in Deutschland und Österreich bisher noch einen gegenteiligen Trend weiter steigenden Fleischkonsums. Der Durchschnittsbürger futtert jährlich immer noch weit mehr als sein Lebendgewicht an Fleisch. Die Politik ist eng mit der einschlägigen Industrie verbunden. Kaum hatte ich in Österreich so erfolgreich begonnen „Peace-Food“ vorzustellen, startete der Gesundheitsminister eine Anzeigen-Kampagne, in der er Fleisch und Milch(produkte) und damit in letzter Konsequenz Herzkrankheiten und Krebs, Diabetes und Allergien, Osteoporose und Demenz empfiehlt. Zu klären wäre, mit wessen Geld er das tut: Mit dem der Steuerzahler, die damit Werbung für ihre eigene gesundheitliche Verelendung finanzieren müssten? Das wäre (medi-)zynisch. Mit dem der entsprechenden Industrie? Das wäre auch bedenklich. Mein offener Brief an ihn und die großen österreichischen Zeitungen blieb ohne jede Reaktion. Aber immerhin weiß er nun, was er tut…

Schweizer Bundes-Politiker dagegen wissen entweder nicht, was sie tun oder tun nicht, was sie wissen. Sie empfehlen jedenfalls genau das Gegenteil von dem, was sie mit ihren Subventionen an Nahrungsmitteln fördern, wie eine überdeutliche Graphik in „Peace-Food“ belegt. Ein Schelm wer dabei Böses denkt.

Was können Einzelne zur Erhellung und Aufklärung beitragen? Der kurze Film über veganes Leben „A Life connected + Peace-Food-Interview“ erfreut sich zunehmender Beliebtheit und ist weiterhin für eine Schutzgebühr von € 1.- (bei Bestellungen über 40 Stück für 50.- Cent) zu haben - ein in jeder Hinsicht günstiges Geschenk. An unseren Büchertischen bei Vorträgen (Agenda am Rand) und im Onlineshop gibt es nun – auf Wunsch - auch noch den „Peace-Food“ – Apfel als Button zum Buch, der zu einem offenen Bekenntnis zu dieser friedlichen Lebensform einlädt, und der freundlich friedlichen Grundidee des Friedens-Essens auf anmachend runde und gewinnende Art und Weise Ausdruck verleiht.

Dass „Peace-Food“ als Buch so rasch den Sprung in andere Länder wie Schweden und Frankreich schafft, freut mich natürlich sehr. Synergien und Zusammenhalt weltweit für eine bewusstere Welt, wäre das Gebot der Stunde, ob wir einen Wahnsinns-Staudamm in Brasilien brandmarken oder die Menschen in Syrien wenigstens moralisch mit Protest-Petitionen und Druck auf Politiker unterstützen. Wenn wir den Schwächsten und Bedürftigsten beistehen, sind wir im tiefsten Sinne mit den Wurzeln unserer christlichen Kultur verbunden. Was Du dem geringsten meiner Diener tust, hast du mir getan, sagt der Meister. Und die Schwächsten sind auch gerade die Tiere, die der Schriftsteller Manfred Kyber unsere jüngeren Schwestern und Brüder nannte. Wenn wir ihnen beistehen und aufhören, sie für unsere Essgelüste quälen und foltern zu lassen, retten wir obendrein die Hungernden der ärmsten Länder und die kippenden Ökosysteme unseres einzig(artig)en Heimatplaneten. Damit zeigen wir Ehrfurcht vor dem Leben, wie sie Albert Schweitzer forderte, und werden dem Wunsch des vielleicht berührendsten Heiligen unserer Tradition, Franz von Assisi, gerecht, der bat „Herr mach mich zu einem Werkzeug Deines Friedens“.

So freut es mich – noch auf kleiner Ebene – mit zu erleben, wie nach anfänglichem Zögern sich nun auch Zusammenarbeit mit den Tierschutz-Gruppierungen wie der Albert-Schweitzer-Stiftung oder Animal-Spirit ergibt, wie Verbände von Veganern und Rohköstlern, die schon auf diesem wundervoll befriedigenden und Frieden stiftenden Weg voraus sind, statt auf Haarspalterei auf Zusammenarbeit setzen. Wir könnten zusammen soviel mehr schaffen, ist doch das Ganze so viel mehr als die Summe seiner Teile. Würden nur alle Tierfreunde und alle Ökologen (auf Vorschlag von Al Gore) aufhören, Tiere zu essen, wäre schon so viel geschafft. „Peace-Food“ wandelt bereits jetzt massenweise Vegetarier in Veganer und das ist wundervoll für diese selbst. Für unsere Erde und die Tiere wäre es noch viel wichtiger, wenn Allesesser ihre Lust auf Tiere verwandeln würden - vielleicht vom Tiere-Essen auf die Haltung von Haustieren. Und sie könnten sich Brücken bauen aus Seitan (Weizen) und Tofu (Soja) über die entsprechenden Fleisch-Ersatz-Produkte – und sich so ganz ohne Verzicht aus der gesundheitlichen, humanitären und ökologischen Fleischfalle befreien.

Statt sich über den 100 % richtigen Weg zu streiten und Haarspaltereien zu fördern in der Auseinandersetzung zwischen Sonnenköstlern und Veganern, Rohköstlern und Vegetariern und sich an der Frage zu ergötzen, wen man für seine Lederschuhe abstrafen könnte, um sich selbst ein wenig zu erheben, lassen sich größere Visionen beleben und können wir alle Gutwilligen willkommen heißen, die schon keine Tiere mehr essen und zusammen denen helfen, die glauben, es noch zu müssen. Ein schönes Beispiel aus der US-Vegan-Szene kommt in folgenden Fragen zum Ausdruck, die den Blick freimachen können für die wirklich wichtigen Prioritäten: Will you fight for it? Will you die for it? Will you cut your hair for it? (Würdest Du dafür kämpfen? Würdest Du dafür sterben? Würdest Du Dir dafür die Haare schneiden?)

Schließen möchte ich mit der Vision, unsere Energie in Projekte, anstatt in Projektionen fließen zu lassen. Insofern sind wir hier in TamanGa in günstiger Lage und in dieser Hinsicht sehr bevorzugt: Wir haben so viele neue Projekte, die soviel Energie brauchen, um nicht zu sagen verschlingen. Projekte statt Projektionen ist eine so wundervolle Perspektive, deren punktgenaue Formulierung wir einem guten Freund verdanken - für dieses als so schwierig avisierte Jahr, das gerade dadurch so chancenreich ist.

Wir wünschen uns, nach all den baulichen Projekten, nun das ebenso große Projekt zu verwirklichen, auch energetisch einen Ort zu schaffen, der es unseren Gästen und uns erlaubt, zur eigenen Energie zu finden und sie in Zukunftsprojekte fließen zu lassen, so dass am Ende alle am richtigen Ort im rechten Licht stehen und wachsen können. Wir freuen uns, wenn Sie, liebe Leser, sich und uns dabei helfen.

Ihr Ruediger Dahlke


 

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